Jährlich werden 15.000 Greyhounds geschlachet

Es ist so ähnlich wie mit der Zigarettenindurstrie, die ein Hospital für Lungenkrebskranke baut. Wenn die Greyhoundindustrie sich dafür einsetzt, dass ausgediente Rennhunde in einem Adoptionsprogramm an liebevolle Familien vermittelt werden, ist das scheinheilig und selbst von den „vermittelten“ werden viele dennoch getötet. Greyhoundwatch nennt den von der Industrie gegründeten The Retired Greyhound Trust (RGT) eine Alibiorganisation, die Werbung mit der Vermittlung der ausgedienten Greyhounds macht. Tatsächlich aber werden auch heute noch 15.000 Greyhounds jährlich geschlachtet, wenn sie nicht gut genug für die Rennen sind oder ausgedient haben.

Bei Greyhound Muses ist ein passendes Video zu sehen, dass die Wahrheit zwischen glamourösem Rennambiente und dem Elend der Rennhunde zeigt.

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Australien baut neue Rennbahn

Für $4.6 Millionen wird der Geelong Greyhound racing track neu gebaut und im Ort wird gejubelt. Bürgermeister John Mitchell sichert vollste Unterstützung des Projekts zu. In Geelong befindet sich eine der aktivsten Rennbahnen Australiens.

Tieraktivisten sind dagegen:
„Viele pensionierten Windhunde werden zu Forschungszwecken an die Universitäten gegeben oder als Nahrung nach Asien verkauft“ sagen sie.

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Slotmaschinen sollen Hundewetten erhöhen

Für 84 Millionen Dollar wurde das Casino im Dubuque Greyhound Park umgebaut, damit es zur Renneröffnung am 25. April 2009 in französischem Charme die Zocker anlocken soll. Doch offenbar spielt das Greyhoundrennen immer mehr eine untergeordnete Rolle. Aber durch den Ausbau des Casinos mit Spielautomaten hofft man dem Greyhoundrennen wieder mehr Aufwind zu geben und in Dubuque wurden die Preisgelder erhöht. Der beste Nachwuchsgeyhound gewinnt in diesem Jahr $45, 000 und der Züchterpreis von Iowa ist auf glatte $245,000 Siegprämie dotiert. Dafür werden dann schon mal einige mehr Greyhounds produziert, allein zur Steigerung der Wahrscheinlichkeit endlich den Sieger darunter zu haben.

Dubuque Greyhound Park & Casino rühmt sich damit fast 2.000 Greyhounds in „Loving familys“ platziert zu haben…allerdings in 18 Jahren, was mal gerade 111 pro Jahr bedeuten. Gezüchtet werden in den USA mit 46 Rennbahnen ca. 40.000 jährlich, wovon laut STG 20.000 – 25.000 getötet werden. Allein für Dubuque liefern 13 Zwinger den Nachwuchs für die Rennbahn.

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Miserable Haltungsbedingungen für Greyhounds

Elf Greyhounds, die aus miserablen Haltungsbedingungen stammten, fanden nun endlich neue Familien. Die Hunde wurden stark untergewichtig und teilweise mit offenen unbehandelten Wunden aus einem „concentration camp“ Woodside Kennels, Tiptree, in die Rettungsstation von Steve Cobb gebracht und dort aufgepäppelt. Es war das schlimmste was Cobb je gesehen hat, sagt er. Little Totham werden seit 1999 ca 70 bis 75 gleichzeitig betreut und wieder aufgebaut bis sie in Familien vermittelt werden können.

Wieder ein neuer Beweis, dass es den ausgedienten Rennhunden alles andere als gut geht.

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Kräftemessen in Massachusetts

Hunderennen in Massachusetts werden Ende dieses Jahres eingestellt, nachdem am 4. November 2008 die Abstimmung zum Verbot der kommerziellen Rennen führte. Dank der Aufklärungarbeit des Committee to Protect Dogs haben 56%  zu 44 % für ein Verbot gestimmt. Das Kommitee hatte über mehrere Monate die Rennen dokumentiert und über 300 gefährliche Unfälle festgestellt.

Dass auf den tracks, wie z.B. Wonderland Racing Park  über 1000 Greyhounds gehalten werden müssen, um die Rennen durchführend zu können, war der Bevölkerung nicht bewußt. Die Topracer werden 20 oder mehr Stunden am Tag in Käfigen gehalten werden, die zu klein sind für die Hunde, um aufrecht zu stehen oder sich umzudrehen. 80% der Verletzungen bei den Rennen beinhalteten gebrochene Beine und Hälse, Schädeltrauma, Herzstillstand, Muskelrisse und Verrenkungen. Wenn man diese Unfälle sieht, wundert es nicht:

Um Kosten zu sparen werden die Hunde mit minderwertigem Fleisch gefüttert, dass für den menschlichen Verzehr nicht geeignet ist. Bei einem Greyhound wurden bei Tests in den Jahren 2003 und 2004 Spuren von Kokain nachgewiesen. Soweit die Tierschützer.

Aus Sicht der Greyhoundindustrie sähe die Wahrheit ganz anders aus. Um Wähler für sich zu gewinnen, stellten sie die o.g. Kampagne als Akt bösen Willens dar, die 1000 Menschen den Arbeitsplatz kostet, die sich liebevoll um die Hunde kümmern. Die bereits in 2000 veröffentlichten Daten des Tierschutzkommitees weisen sie vehement zurück. Die Tierschützer haben behauptet, dass 7000 Greyhounds jedes Jahr getötet wurden, weil sie nicht schnell genug waren.

Alles nicht wahr. Die Hunde würden mit bestem Trockenfutter gefüttert und mit Gemüse. Die Greyhounds würden täglich 4 oder fünfmal für eine Stunde freien Auslauf haben. Auch seien die Unfälle und Verletzungen im Vergleich zur Anzahl der gelaufenen Rennen auf Massachusetts Bahnen eher gering. In 8 Jahren wurden 465.167 Rennen gezogen und die Verletzungsrate beträgt nur 0,15 %. Auch brüstet man sich damit, dass in den letzten 8 Jahren 1,4 Millionen Dollar für die Adoptions-Werbung aufgewendet wurden und alle ausgedienten Rennhunde eine liebevolle Familie gefunden haben. Außerdem hätten die Tracks allein an Gebühren und Steuern im gleichen Zeitraum 41 Millionen Dollar gezahlt. Die Gewinne durch die Wettgeschäfte werden nicht erwähnt.

Aus einer Dokumentation über den täglichen Job eines Kennel-Helfers am Wonderland Racing Park kann der Leser einen Eindruck von der Unterbringung und Haltung bekommen. Wieviele Angestellte müste eine Rennbahn haben um über 1000 Greyhounds täglich 4 oder fünfmal für je eine Stunde frei zu lassen, wenn allein schon die Käfigreinigung soviel Zeit in Anspruch nimmt?

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Weltweites Geschäft: Greyhoundracing

Sehen Sie wo zur Zeit das internationale Geschäft floriert, bei dem Greyhounds die größten Verlierer sind.

Landkarte Greyhoundrennen

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Ausgediente Rennhunde kaum vermittelbar

In Massachusetts geht die Sorge um. Es stehen derzeit mehr Greyhounds zur Vermittlung als sonst. Die Rezession ist schuld, dass wenige Familien bereit sind, einen Ex-Racer aufzunehmen. Und es wird noch schlimmer. Am 1.Januar 2010 tritt ein neues Gesetz in Kraft, das kommerzielle Rennen verbietet und die beiden größten Windhundstadien in diesem Staat werden geschlossen. Zu verdanken ist dass den Wählern, die ein Verbot durchgesetzt haben. Aber selbst wenn das für die jetzigen Hunde in der Vermittlung schlecht ist, so ist auf lange Sicht ein Erfolg erreicht.

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Wow, Windhundrennen in England!

So sieht es aus und so spannend ist es auch, wenn die schnellsten der Schnellen die Wetteinsätze in die Höhe bringen.

Auch für die Gefeiertsten kommt der Tag an dem sie zu langsam werden um an Rennen erfolgreich zu sein. Dann werden die Greyhounds weiterverkauft nach Mexiko oder gar Spanien. Und bringen sie da dann auch nichts, dann werden sie angekettet und vernachläßigt. Das sieht dann manchmal so aus:

Eingewachsene Kette

Und? Finden Sie Profirennen noch immer spannend?  So sieht das Leben von geächteteten Windhunden in Spanien aus.

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